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Inklusion auf dem Rückzug? Warum viele Betroffene heute mehr Ausgrenzung als Teilhabe erleben
Seit Jahren hören wir die gleichen politischen Versprechen: mehr Teilhabe, mehr Selbstbestimmung, mehr Inklusion. Politiker aller Parteien betonen regelmäßig, wie wichtig die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf für unsere Gesellschaft sei. Doch wer den Alltag vieler Betroffener betrachtet, muss sich fragen: Sind wir tatsächlich auf dem Weg zu mehr Inklusion – oder erleben wir gerade einen schleichenden Rückbau von Teilhabe und Unterstützung? Die große Diskrepanz zwischen Worten und Wirklichkeit Inklusion ist zu einem Begriff geworden, auf den sich nahezu jeder einigen kann. Kaum jemand würde öffentlich erklären, gegen Inklusion zu sein. Sie gehört inzwischen zum politischen Standardvokabular. Doch genau darin liegt das Problem. Während die politische Sprache…
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Deutschland 2026 – Wohin entwickelt sich unser Sozialstaat?
Ein gesellschaftlicher Blick auf Inklusion, Rente, Teilhabe, Beihilfen und Krankenkassen Ein Beitrag über Sorgen, Realität und die Frage nach sozialer Gerechtigkeit in Deutschland. Einleitung: Zwischen Frust, Unsicherheit und Zukunftsangst Viele Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass sich unser Land verändert – und zwar nicht zum Guten. Immer häufiger hört man Sätze wie: „Früher war der Sozialstaat für alle da.“ „Heute wird überall gekürzt, obwohl wir immer mehr zahlen.“ „Die arbeitende Bevölkerung trägt alles – aber bekommt immer weniger zurück.“ Diese Sorgen kommen nicht von ungefähr. Die Lebenshaltungskosten steigen, Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung werden höher, Renten gelten für viele Menschen als unsicher, und gleichzeitig wächst die Angst vor weiteren…
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Menschenrechtsinstitut fordert einheitliche Schutzstandards für Triage-Situationen
Pressemitteilung I 05.11.2025 Menschenrechtsinstitut fordert einheitliche Schutzstandards für Triage-Situationen Nach dem gestrigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Triage drängt das Deutsche Institut für Menschenrechte darauf, schnell Regelungen für eine diskriminierungsfreie Triage zu verabschieden, die in allen Bundesländern einheitlich hohe Schutzstandards garantieren. Dazu erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: „Wir brauchen dringend gesetzliche Regelungen, die Menschen mit Behinderungen, chronisch kranke und ältere Menschen davor schützen, benachteiligt zu werden, wenn intensivmedizinische Ressourcen nicht ausreichen und Triage-Situationen eintreten. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluss vom 16. Dezember 2021 sehr deutlich gemacht, dass der ärztlichen Entscheidung über die Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen enge verfassungsmäßige Grenzen gesetzt sind und es einer gesetzlichen Absicherung…