Aktuelle Situation und Lage,  Inklusion

Gesundes neues Jahr…

Auf diesem Wege möchten wir allen ein gesundes neues Jahr wünschen. Wir hoffen, dass ihr gut in das neue Jahr gekommen seid und gesund und munter seid.

Das Jahr 2026 hat ja bereits „gut“ begonnen – mit Schneechaos und winterlichen Temperaturen. Wie so oft gilt: Alles, was man sonst nicht hat, erscheint wunderschön. Doch ein Wintereinbruch ist nun wirklich nicht für alle schön.

Leider kommt die Stadt Winsen – wie auch andere Städte – mit der aktuellen Wintersituation nicht ausreichend zurecht. Zwar werden Straßen geräumt, jedoch oft mehr schlecht als recht. Hinzu kommt, dass meist nur die großen Hauptstraßen berücksichtigt werden, während Nebenstraßen außen vor bleiben. Das macht sich deutlich bemerkbar und ist so nicht hinnehmbar.

Was ist mit unseren Mitmenschen, die auf Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind? Auch Familien mit Kinderwagen haben große Schwierigkeiten, unbeschadet von A nach B zu kommen. So kann und darf das nicht funktionieren. Winter hin oder her – die Stadt ist verpflichtet, für freie Gehwege und einen sicheren Zugang zu sorgen. Doch das gelingt derzeit nur bedingt oder gar nicht.

Nun kommt erschwerend hinzu, dass auch die Müllentsorgung an ihre Grenzen stößt. Da viele Straßen nicht geräumt sind, können die Entsorgungsfahrzeuge diese nicht erreichen. Infolgedessen bleiben Plastik-, Papier- und mittlerweile auch Biotonnen stehen. Diese Tonnen befinden sich oft an Absenkungen oder direkt auf den Gehwegen.

Wie bitte sollen dort Menschen vorbeikommen, die – wie bereits erwähnt – auf Gehhilfen, Rollatoren, Rollstühle oder Kinderwagen angewiesen sind? Sie müssen auf die Straße ausweichen, den (wenn überhaupt) geräumten Gehweg verlassen und sich damit einer erheblichen Gefahr aussetzen: dem Risiko, von einem Auto erfasst zu werden oder selbst auf den glatten Straßen auszurutschen.

Ja, es ist Winter. Auch wenn er hier nicht oft vorbeischaut, kommt er doch nicht völlig unerwartet. Man sollte immer damit rechnen, dass es winterliche Bedingungen gibt. Leider wird nicht immer vorausschauend genug gehandelt.

Kann man das wirklich Inklusion nennen? Oder handelt man nach dem Motto: „Augen zu und durch – wird schon gutgehen“?

In diesem Sinne bleibt mir nur, euch allen eine gute Zeit zu wünschen. Passt auf euch auf, egal wo ihr seid, und macht langsam.