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Stigmatisierung der Psyche…
Psychische Erkrankungen sind unsichtbar – aber real Inklusion bedeutet nicht nur, Rampen zu bauen oder Barrieren abzubauen, die man sehen kann. Auch die Psyche kann behindert sein – und diese Behinderung sieht man nicht. Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben noch immer Vorurteile, Unverständnis und Stigmatisierung. Aussagen wie „Reiß dich zusammen“, „Man sieht dir doch gar nichts an“ oder „So schlimm kann es nicht sein“ machen aus einer Erkrankung schnell ein gesellschaftliches Stigma. Doch unsichtbar bedeutet nicht unwirklich. Echte Inklusion beginnt deshalb dort, wo wir aufhören, Menschen nach dem zu beurteilen, was wir sehen – und anfangen, ihnen zuzuhören. Inklusion heißt: sehen, was man nicht sehen kann. Verstehen, statt verurteilen. Mensch…
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Schulbegleitung 2026: Einzelbegleitung abschaffen – Pooling einführen?
Inklusion darf nicht auf Kosten der Kinder gehen. Die Diskussion um die Zukunft der Schulbegleitung nimmt 2026 deutlich an Fahrt auf. Besonders in Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird über sogenannte Pooling-Modelle diskutiert beziehungsweise werden entsprechende Modelle bereits erprobt. Dabei geht es um eine grundsätzliche Veränderung: Statt einer festen Schulbegleitung, die sich überwiegend um ein bestimmtes Kind kümmert, sollen mehrere Kinder gemeinsam durch einen Pool von Assistenzkräften unterstützt werden. Auf dem Papier klingt das nach mehr Flexibilität und einem effizienteren Einsatz von Personal. Doch was bedeutet das für die Kinder, die auf eine verlässliche und individuelle Unterstützung angewiesen sind? Einzelbegleitung ist mehr als „eine Person neben dem Kind“ Eine gute Schulbegleitung ist…
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Inklusion kann jeden treffen – oft schneller, als man denkt
Wenn wir über Inklusion sprechen, denken viele zuerst an Menschen, die mit einer Behinderung geboren wurden oder schon seit vielen Jahren mit einer Einschränkung leben. Doch die Realität sieht anders aus: Inklusion kann uns alle betreffen – und manchmal geschieht das von einem Tag auf den anderen. Ein Blick in den Alltag genügt. Die meisten Unfälle passieren nicht im Straßenverkehr, sondern im eigenen Haushalt. Eine hochstehende Teppichkante, ein herumliegender Gegenstand oder ein unachtsamer Moment reichen aus. Ein Sturz – und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Nehmen wir als Beispiel einen komplizierten Trümmerbruch am Bein. Die Operation verläuft zwar erfolgreich, doch das Bein bleibt dauerhaft steif. Was vorher selbstverständlich war…